Dieser Nachwuchs hat es drauf: Zehn stolze Stuckateur-Lehrlinge im dritten Ausbildungsjahr konnten sich auch dieses Jahr wieder über einen hochwertig befüllten Werkzeug- und Gerätekoffer der Sto-Stiftung freuen. Im Rahmen des Bestenwettbewerbes „Du hast es drauf – zeig’s uns!“ erhielten sie den Koffer im Wert von über tausend Euro als Anerkennung für herausragende schulische Leistungen und als Ansporn für eine sehr gute Gesellenprüfung. Anfang Juli fand die Übergabe – coronabedingt in kleinem Kreis – mit Vertretern der jeweiligen Betriebe auf dem Campus des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) Leonberg statt.

Der Bestenwettbewerb für den Handwerksnachwuchs soll zu guten Leistungen in der Ausbildung motivieren und das Selbstbewusstsein für einen guten Berufsstart stärken. Den drei Gesellen mit den besten Prüfungsergebnissen winkt zusätzlich ein iPad. Voraussetzung für die Nominierung zum Bestenwettbewerb ist sozialer oder wirtschaftlicher Förderbedarf sowie ein Notendurchschnitt zum Halbjahr von mindestens 2,4.

Die Gewinner der Koffer im Wettbewerb 2020 sind:

  1. Lucas Flister, Stuckateur- und Steinmetzbetrieb Matthias Müller, Jettingen
  2. Riccardo Santoriello, Stuckateur Zeeb, Schönaich
  3. Helmut Tille, Stuckateurbetrieb Strecker GmbH, Schwäbisch Hall
  4. Anis Chair, Stuckateurbetrieb Oskar Ernst GmbH, Esslingen
  5. Matiullah Mashal, Stuckateurbetrieb Hans Georg Fuch, Calw
  6. Buba Saidy, Stuckateur Hans Hausmann GmbH & Co. KG., Oberbohingen
  7. Son Hong Nguyen, Stuckateurbetrieb Wanner GmbH, Weil im Schönbuch
  8. Dominic Blum, Stuckateurbetrieb Rolf Becker Inh. Sascha Trotto, Heidelberg
  9. Niklas Dukeck, Gipser Schwenkedel GmbH & Co. KG, Laichingen
  10. Tobias Landwehr, Stuckateurbetrieb Dürr GmbH & Co. KG, Altkrautheim

Uwe Koos, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, betonte in seiner Ansprache: „Sie gehören zu den besten Azubis – deutschlandweit. Dabei geht es aber nicht nur um gute Noten, sondern auch um soziale Kompetenzen und Teamwork.“

Er erläuterte darüber hinaus die drei wichtigsten Komponenten für eine erfolgreiche Ausbildung:

  1. Als Azubi muss man wollen!
  2. Man muss einen guten Ausbildungsbetrieb finden, der ein kollegiales familiäres Miteinander bietet, in dem das Team auch dann zusammenhält, wenn etwas schwierig ist. Aber wenn die Arbeit gut geworden ist, überwiegt der Stolz auf das Geleistete, denn: Dann ist es gut geworden! Und voll Freude und Stolz kann man seinen Freunden mit Blick auf die Häuser in der Region erzählen: Das habe ich gemacht, hier habe ich mitgearbeitet und auch da war ich mit dabei!
  3. Und weiter braucht es eine gute Berufsschule und eine gute Überbetriebliche Werkstätte, an der viel gelehrt und wo der Grundstein für die Fachtheorie gelegt wird.