... vor allem, wenn sie in Berlin stattfindet!
Auf Einladung des Kompetenzzentrums für Ausbau und Fassade in Rutesheim haben wir am 1. Bildungskongress des Stuckkateurhandwerks teilgenommen. Wir - das sind Olli, Daniel und Adem und wir sind alle Mitarbeiter der Fa. Albi Stuck. Wir sollten was zum Thema "Azubi-Trainer" erzählen. Okay, wir mußten uns zwei Tage Urlaub nehmen, aber das Event war es uns wert.
Azubi-Trainer wird bei uns in der Firma seit einiger Zeit praktisch und mit Erfolg umgesetzt. Oliver hat im Schulungszentrum in Rutesheim die Ausbildung zum Azubi-Trainer gemacht, Daniel wurde als erster Azubi von ihm ausgebildet und ist jetzt Geselle und Adem, unser youngster seit september, kommt jetz auch in den Genuß dieser Ausbildung.
Sicher fragt ihr euch jetzt: "Was ist das eigentlich, ein Azubi-Trainer? Bei uns im Betrieb gibt es das nicht. Da ist die Ausbildung immer noch Chefsache."
Dahinter steckt die Idee, dass ein Chef ja nicht immer die Zeit und die Ruhe hat sich mit seinen Azubis zu beschäftigen. Also kann er einen guten Gesellen zur Qualifizierung zum Azubi-Trainer anmelden. Der übernimmt dann zukünftig weite Bereiche der Ausbildung.
Die Vorteile für die Azubis liegen klar auf der Hand:
- Der Trainer hat vor nicht allzu langer Zeit selbst die Ausbildung durchlaufen und weiß genau, wo es vielleicht Knackpunkte gibt
- Durch sein Alter ist er einfach mehr auf der Kumpelebene, kann sich besser in die Probleme und Unsicherheiten des Azubis reinversetzen
- Er ist ein prima Bindeglied zum Chef, man kann ihm auch vielleicht mal dumme Fragen stellen und er kümmert sich auch um Kleinigkeiten
Diese Punkte geben dir als Azubi viel mehr Sicherheit und du kannst dich darauf verlassen, dass du eine gute Ausbildung mit einer guten Prüfung abschließen wirst.
Ja, und darüber haben wir dann auf der großen Bühne berichtet. Olli über seine Aufgaben als Azubi-Trainer, Daniel über seine Erfahrungen mit dem Azubi-Trainer und Adem - ja der war einfach nur begeistert. Er hat ja seine Ausbildung gerade erst angefangen, fühlt sich aber total wohl und vor allem ist er sich sicher, dass er den richtigen Beruf ausgewählt hat. Er spricht schon mehr von einer tollen community als von einem Arbeitsplatz.

Durch das enge Arbeitsverhältnis der Kollegen in unserer Firma, haben wir natürlich auch in unserer Freizeit guten Kontakt miteinander.
Und dass wir am Freitagabend in Berlin noch um die Häuser gezogen sind, versteht sich ja von selbst - weil: auch Berlin ist geil.
Aber das ist eine andere Geschichte... ;-)